Jonny Walker gewinnt das 20igste Erzbergrodeo 

Monday, June 02, 2014 8:55:00 AM

Der Sympathieträger und KTM Werkspilot Jonny Walker (UK, KTM) gewinnt bei der zwanzigsten Auflage des Erzbergrodeos. Er konnte sich somit nach 2012 zum 2. Mal den Platz am Siegerpodest sichern. Die Leistungskurve des sympathischen Youngsters mit dem genialen Namen zeigt somit ganz steil nach oben. Nachdem er im Vorjahr durch ein knietiefes Wasserloch unmittelbar nach dem Start ausgebremst wurde, gelang ihm 2014 der Durchmarsch an die Spitze. Jonny Walker hat sich 2014 mit 2 zweiten Plätzen beim Hell’s Gate und bei The Tough One begnügen müssen. Jetzt aber konnte er seine gute Form ausspielen und es gelang ihm das XX Erzbergrodeo zu gewinnen. Der Holeshot ging an Seppy Fally welcher auf seiner Kawasaki raus aus der Startreihe bis zu den ersten Trassen das Feld anführte. Mit einem Sturz kurz darauf gab er aber die Führung auch schon wieder ab und Walker führte von da an das Feld.

Auf den nachfolgenden Rängen wechselten die Positionen immer ein wenig hin und her und am  Ende gingen Platz 2 und 3 an Graham Jarvis (UK, Husqvarna) bzw. Andreas Lettenbichler (Ger, KTM). Bester Einheimischer – von 6 Österreichern im Ziel - wurde trotz Handverletzung Lars Enöckl mit Platz 13.

 

 

 

 

 

 

 

Die Streckenbedingungen beim HareScramble Tag kamen sehr vielen Fahrern zu gute. Durch den Regen der vergangenen Tage war die Strecke zwar feucht aber auch griffig. Zudem ist das fahrerische Niveau bei dieser Veranstaltung in den letzten Jahren gestiegen sodass am trotz extrem schwieriger Sektionen mit sehr vielen NO-HELP Zonen beachtliche 31 Fahrer den Zieleinlauf in er Erzbergarena feiern durften. Karl Katoch ist mit dem Verlauf der Jubiläumsausgabe zwar zufrieden doch es lässt sich bereits jetzt spekulieren ob sich nicht  im nächsten Jahr der ein oder andere Checkpoint ändern wird.

>> Alle Ergebnisse <<

>> Fotos HareScramble <<

Viele Amateurfahrer hatten bei den Checkpoints Wasserleitung, Badewanne und Drive Away ihre Schwierigkeiten und konnten oft nur mit der Hilfe der Zuschauer diese Checkpoints auf ihr Konto gutschreiben. Geladene Atmosphären gab es teilweise an Engstellen wo sich schon mal längere Stauzonen gebildet haben – da kochte bei so manchem nicht nur der Kühler…

Ein Lob möchten wir hier auch dem Publikum aussprechen, welche die Fahrer meist mit selbst mitgebrachten Seilen und Gurten  unterstützen. Jedoch gilt auch für so manchen Amateurfahrer: Das Gas ist rechts!

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