Sixdays 2012 in Deutschland: Erste Infos  

Monday, February 14, 2011 10:17:00 AM

Es ist noch viel Zeit bis Ende nächsten Jahres die ISDE nach Deutschland kommt, doch der ADAC Sachsen hat sich schon einmal in die Karten schauen lassen und uns mit ersten Informationen versorgt.

So wurde der Sachsenring erst nach reiflicher Überlegung als Zentrum ausgewählt - vorher standen noch Dahlen, Leipzig und die Lausitz zur Wahl - und natürlich war die Chemnitz-Messe im Gespräch - ideal an der Autobahn gelegen, räumlich näher an den Enduro-Hochburgen und auch schon zu DDR-Zeiten mit dem damaligen WM-Lauf schon Startplatz der Endurofahrer.
Doch die Logistik vor Ort hat dann doch den Ausschlag für den Sachenring gegeben.

Streckenführung
Direkt am Sachsenring ist auf dem legendären Ankerberg eine permanente Sonderprüfung vorgesehen, die jeden Morgen und Abend gefahren wird. Denn die Streckenführung erfordert nun an vier der sechs Tage eine zusätzliche Zubringeretappe - was aber bei den Sixdays nichts Außergewöhnliches ist.


Tag 1 / 2 geht erst einmal nach Stollberg - wo auf dem ehemaligen Fußballplatz in Ortsmitte die Zeitkontrolle für die Runde aufgebaut wird. Von dort über Zwönitz und Thalheim auf den Rundkurs.

Tag 3 / 4 geht erst einmal direkt nach Zschopau auf den Parkplatz des alten MZ-Werkes, dem Fahrerlager der Enduro-DM. Von dort aus wird die Strecke von "Rund um Zschopau" gefahren - allerdings in entschärfter Form, denn die Sixdays haben eine große Spanne was das fahrerische Niveau angeht und entscheiden sich in der Regel nicht durch die Ausfälle verursacht durch zu schweres Gelände.

Tag 5 führt die Runde durch das "Zwickauer Land": über Lugau, den Kiesabbau Mülsengrund, Reinsdorf, Zwickau, diesmal aber voraussichtlich mit dem Sachsenring nicht nur als Tagesziel, sondern als Rundenziel.

Tag 6 beinhaltet das Abschlußcross und da wurde ja schon über die permanente Cross-Strecke in Lugau spekuliert. Doch die ist nicht nur viel zu kurz, sondern bietet drumherum auch nicht den Platz für die vielen Zuschauer.
Deshalb wird man auf die Halde beim Karl-Liebknecht-Schacht in Oelsnitz/Erzgebirge gehen.

Natürlich sind alle diese Angaben noch nicht völlig sicher, denn über eineinhalb Jahre vor dem Wettbewerb ist man noch in der Genehmigungsphase, wo nicht nur die Behörden, sondern vor allen Dingen auch die Eigentümer der Gelände erst einmal ihre Einwilligung geben müssen.

Share This Using Popular Bookmarking Services